Traditionelle Fragmentierung

Staghorn Corals in Cane Bay, St. Croix. Foto © Kemit-Amon Lewis / TNC

Propagation ist der Prozess des kontinuierlichen Fragmentierens und Herauswachsens von Korallenkolonien, um große Mengen klonaler Fragmente in der Baumschule zu erzeugen. Traditionelle Techniken können auch als Makrofragmentierung betrachtet werden, da größere Teile von Korallenkolonien im Allgemeinen in der Ausbreitung fragmentiert werden.

Die Genotypen der Korallen in der Baumschule sollten weiterhin verfolgt werden, damit die genetische Vielfalt erhalten und die Genotypen getrennt fragmentiert werden können. Dies kann erreicht werden, indem verschiedene Genotypen auf separaten Blöcken, schwimmenden Strukturen oder in separaten Aquarien platziert werden oder indem eine detaillierte Karte der Baumschule erstellt wird. Es sollte eine Form der Kennzeichnung geben, damit das Kindergartenpersonal keine Genotypen verwirrt oder verwechselt.

Fragmentierung von Korallen in Cane Bay, St. Croix. Foto © Lisa Terry / Der Naturschutz

Fragmentierung von Korallen in Cane Bay, St. Croix. Foto © Lisa Terry / Der Naturschutz

Im Folgenden wird ein Schema beschrieben, das den Fortpflanzungsprozess von Korallen beschreibt, um Tausende von Korallenfragmenten zu erzeugen, die zur Populationssteigerung verwendet werden können.

Johnson et al. 2011 Abbildung 2

Krankheitsmanagement

Korallen, die in Baumschulen gezüchtet werden, sind häufig in Gruppen zusammengefasst oder in hoher Dichte angeordnet, was zu Krankheitsausbrüchen führen kann. Daher ist das Management von Krankheiten eine wichtige Aktivität für Kinderkrippenoperationen. Baumschuldesigns, die einen größeren Abstand zwischen den Korallen ermöglichen, können dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheiten zwischen Kolonien zu minimieren. Im Falle eines Ausbruchs können erkrankte Kolonien behandelt werden, indem die erkrankte Koralle innerhalb eines Quarantänebereichs isoliert, erkrankte Kolonien entfernt oder ein Epoxidring über der Krankheitsgrenze verwendet wird. Diese Vorschläge garantieren jedoch nicht, dass sich die Krankheit in einem Kindergarten nicht mehr ausbreitet, und sollten nur dann durchgeführt werden, wenn Korallen sicher beschnitten werden können, ohne dass zusätzlicher Schaden entsteht. Krankheitsausbrüche treten normalerweise in wärmeren Jahreszeiten auf, wenn die Korallen bereits gestresst sind. Daher kann das Beschneiden beanspruchter Korallen mehr Schaden anrichten, als die Korallen zu verlassen. Krankheitsprotokolle sollten daher von einzelnen Korallengärtnereibetrieben, Genehmigungen, Korallenarten und der spezifischen Korallenerkrankung abhängig sein.

Korallenpucks, die nach dem Beschneiden mit eindeutigen Identifikationscodes versehen sind. © Elizabeth Goergen, NOVA Southeastern University.

Korallenpucks, die nach dem Beschneiden mit eindeutigen Identifikationscodes versehen sind. © Elizabeth Goergen, NOVA Southeastern University.

Beim Umgang mit Krankheitskorallen sollten Einweghandschuhe getragen, nach Gebrauch entfernt und weggeworfen werden, bevor sie mit anderen Korallenkolonien in Kontakt kommen. In landgestützten Baumschulen sollten alle Werkzeuge oder Geräte, die mit erkrankten Kolonien in Kontakt kommen, in einer 5% Bleichmittellösung gespült werden, gefolgt von frischem Wasser, bevor sie mit anderen Kolonien in Kontakt kommen.