Korallenbleiche

Vibrierendes Korallenriff in Palau, Mikronesien. Foto © Ian Shive

Die meisten riffbildenden Korallen enthalten Zooxanthellen, bei denen es sich um einzellige Dinoflagellaten handelt, die im Gewebe der Korallen leben. Korallen und Zooxanthellen gehen eine symbiotische Beziehung ein. Zooxanthellen versorgen die Korallen durch Photosynthese mit Kohlenhydraten, wodurch ihr Wirt (die Koralle) Ressourcen in Richtung Wachstum lenken und ihr Kalziumkarbonat-Skelett aufbauen kann. Im Gegenzug versorgt der Korallenwirt die Zooxanthellen mit Nährstoffen und einer geschützten Umgebung.

Bleichen ist eine Stressreaktion, die auftritt, wenn die Koralle-Zooxanthellen-Beziehung zusammenbricht und die Zooxanthellen aus dem Korallenwirt ausgestoßen werden oder wenn Pigmente in den Zooxanthellen abgebaut werden. Der Verlust von Zooxanthellen macht das weiße Kalziumkarbonat-Korallenskelett durch das transparente Gewebe sichtbar, wodurch die Koralle strahlend weiß oder „gebleicht“ erscheint. Korallen können einige Zeit (dh mehrere Tage oder Monate) ohne ihre Zooxanthellen überleben, aber ihre Überlebensfähigkeit hängt vom Grad und der Art des Stresses und der Empfindlichkeit der Korallen ab. Wenn die Stressoren anhalten, können Korallen verhungern und sterben. Das Bleichen tritt auch bei anderen Tieren mit Zooxanthellen wie Foraminiferen, Schwämmen, Anemonen und Riesenmuscheln auf.

Nahaufnahme eines gebleichten Skeletts The Ocean Agency

Nahaufnahme eines gebleichten Skeletts von Acropora sp. Koralle. Foto © The Ocean Agency

Was verursacht das Bleichen?

Die Hauptursache für Massenbleiche ist eine erhöhte Wassertemperatur in Kombination mit Sonneneinstrahlung. Das Bleichen kann jedoch durch eine Vielzahl von vom Menschen verursachten und natürlichen Faktoren verursacht werden, darunter:

  • Erhöht oder reduziert Wassertemperaturen
  • Hohe Sonneneinstrahlung (photosynthetisch verfügbare Strahlung (PAR) und ultraviolettes Licht)
  • Krankheit
  • Verschmutzung
  • Änderungen des Salzgehalts (zB Salzgehaltsschock durch starke Regenfälle oder Überschwemmungen)
  • Sedimentation von Aktivitäten wie Baggerarbeiten
  • Luftbelastung (z. B. wegen Ebbe)
  • Änderungen in der Wasserchemie (z. B. Ozeanversauerung)

Diese Spannungsquellen können zu lokalen Bleichereignissen (Dutzende bis Hunderte von Metern) beitragen, jedoch Massenkorallenbleichereignisse treten auf regionaler Ebene auf und erstrecken sich oft über Dutzende bis Hunderte von Kilometern.

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